Reise-Dokumente:

Reisepässe:

...wichtigstes Dokument auf Reisen...
...wichtigstes Dokument auf Reisen...

Der Reisepass ist selbstredend im außereuropäischen Ausland Plicht und zwingend zur Ein- bzw. Ausreise der jeweiligen Länder erforderlich. Deshalb sollte auch steht’s ein besonderes Augenmerk auf diesem Dokument liegen. Er ist in der normalen 32 seitigen und der großen 48 seitigen Variante erhältlich, wobei letzterer besonders für längere Reisen zu empfehlen ist.  Für den Fall des Verlustes, z.B. Diebstahl, empfiehlt es sich aber trotzdem auf einen zweiten Reisepass zurück zugreifen. Dieser kann im Vorfeld ohne großen bürokratischen Aufwand beantragt werden. Bei Verlust des Reisepasses steht die jeweilige Deutsche Botschaft des Landes zur Ausfertigung eines neuen vorläufigen Reisepasses zur Verfügung. 

Visa:

Die Vereinigten Staaten von Amerika stellen, was die Einreisebestimmungen betrifft natürlich wieder eine Sonderrolle auf dieser Tour da.  

 

Zu beachten sind hierzu die Ausführungen zum US-Visa Waiver Programm, zum Elektronischen System zur Reiseerlaubnis (ESTA) und zum US-Visumverfahren.)

 

►Siehe auch: LänderinformationenUSA

 

Für alle anderen Länder auf der Route gilt: Grundsätzlich, für die Durchreise bzw. Einreise und Verbleib unter 30 Tagen, kein Visum erforderlich.

Motorrad Papiere:

...europäische Zulassunsbescheinigung Teil I...
...europäische Zulassunsbescheinigung Teil I...

 

Neben der herkömmlichen nationalen Zulassungsbescheinigung Teil I, deren Gültigkeit sich nur über die europäischen Territorial-Grenzen erstreckt, benötigt man für Reisen außerhalb dieser eine gültige Internationale Zulassungsbescheinigung. Erhältlich ist diese gegen eine Aufwandspauschale von ca. 15 € bei der zuständigen Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle. Auch wenn ich sie bei meinen bisherigen Grenzübertritten eher selten gebraucht habe so würde ich sie dennoch vorsichtshalber immer mit auf eine solche Reise nehmen, im Zweifel halt auch nur als Reserve.

...im Zweifelsfall zumindest eine gute Reserve...
...im Zweifelsfall zumindest eine gute Reserve...

...ein Muss auf Auslandsreisen...
...ein Muss auf Auslandsreisen...

Im Gegensatz zur Internationalen-Zulassungsbescheinigung, welche doch eher selten gefordert wurde, bedarf es im außereuropäischen Ausland immer eines Internationalen Führerscheins und ist daher zwingend erforderlich. Die Kosten halten sich auch hier mit ca. 10 € in Grenzen und ist ebenfalls über die zuständige Kraftfahrzeug-Zulassungsstelle zu beziehen. Trotzdem sollte man auch den „normalen“ europäischen Führerschein nicht zu Hause lassen.

Carnet de Passage...

...zum Glück überflüssig...
...zum Glück überflüssig...

Wie bislang von allen Reisenden bestätigt ist für die gesamte Panamericana-Route kein Carnet de Passages erforderlich. Was ich persönlich sehr erfreulich finde da das gesparte Geld bzw. die gesperrten Einlagen so deutlich besser Verwendung finden. Warum der ADAC Länder wie Kolumbien, Ecuador oder Peru weiterhin für Carnet pflichtig hält ist mir allerdings ein Rätsel.


Einfuhr des Motorrades in die Vereinigten Staaten:

 

Die Sonderrolle der Vereinigten Staaten bezüglich der Einreise kommt natürlich auch bei der Einfuhr von Kraftfahrzeugen zum Tragen.    

 

Stichwort: EPA - „Environmental Protection Agency“

 

Wie dem Namen nach schon zu entnehmen handelt es sich hierbei um die US-Amerikanische Umweltschutzbehörde. Für die Einfuhr des Motorrades, auch Temporär zur Ein- bzw. Durchreise, wird eine so genannte Ausnahmegenehmigung, eine  -letter of exemption- benötigt. Dieses Dokument besagt lediglich, dass das Motorrad den amerikanischen Abgasvorschriften nicht entsprechen muss. Auf der entsprechenden Internetseite der EPA (siehe unten) steht dieser

-letter of exemption- als Download bereit.

 

Um eine solche vorrübergehende Einfuhrgenemigung zu erwirken sind folgende Daten mit Unterschrift, an die EPA zu senden:

 

1. Name und Vorname, aktuelle Adresse, Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse

2. Ihre US-Adresse, Telefonnummer, Faxnummer und E-Mail-Adresse (falls bekannt)

3. Baujahr des Fahrzeugs, Marke, Modell und Fahrzeug Identifikations Numer

4. Begründung für die Einreise in die Vereinigten Staaten. (Arbeit /Urlaub).

5. Das Datum der Einfuhr.

6. Standort des Fahrzeugs zum Zeitpunkt der Anfrage.

7. Die Dauer des Aufenthalts

 

E-Mail Kontakt zur EPA:

animports@epa.gov

 

Für weitergehende Informationen zur EPA - „Environmental Protection Agency“

und der  -letter of exemption- bitte dem Link folgen.

http://www.epa.gov/otaq/imports/forms-resources.htm                      

Motorrad-Versicherung:

Auslands-Krankenversicherung:

Unverzichtbar auch für eine solche Reise, die Auslandsreise-Versicherung. So viele Anbieter sich auf dem Markt der Langzeit-Auslandsversicherung tummeln, so viele Unterschiede bei den Prämien und Leistungen gibt es auch. Die Preisunterschiede sind dabei zum Teil enorm, ein Vergleich lohnt sich. In meinem persönlichen Fall bewege ich mich dabei in einem Rahmen von 35 € – 50 € monatlich, je nach Höhe der Selbstbeteiligung und Vertragsbedingungen. Wie sich bei einem Blick auf eine meiner älteren Auslandsversicherungen zeigt haben sich die Prämien seit dem deutlich verteuert. Bislang hab ich mich aber noch für keine Versicherung entschieden.

 


Nachtrag:

Ich hab mich auch für diese Tour wieder für die Langzeit-Kranken-Versicherung vom ADAC entschieden. Der größte Vorteil in meinen Augen ist die Möglichkeit der pauschalen Abrechnung pro Monat unabhängig von davon welches Länder man gerade bereist. Was gerade bei dieser Reise mit den USA, Canada und der Karibik sehr von Vorteil sein kann. Natürlich war aber auch der Preis ausschlaggebend welcher mit knapp 200,- € für mich völlig akzeptabel ist.

...auch etwas das teurer geworden ist...
...auch etwas das teurer geworden ist...

Internationaler Impfpass:

...auch der sollte nicht fehlen...
...auch der sollte nicht fehlen...

Von einer Pflicht-Impfung in einem der Länder auf der Route der Panamericana ist mir außer im Falle von El Salvador nichts bekannt. Und auch dort nur wenn die Einreise aus einem sogenannten gelbfieberendemischen Gebiet erfolgt. Nichts destotrotz würde ich den Internationalen Impfpass zur Sicherheit mit in mein Repertoire aufnehmen. Gleichgültig ob man sich nun für die Mitnahme des Dokumentes entscheidet oder nicht, auf die empfohlenen Impfungen sollte man auf garkeinen Fall verzichten. Ich gehe auch in diesem Falle lieber auf Nummer sicher und so ist die Liste meiner getätigten Impfungen schon recht umpfangreich: Diphtherie, Wundstarrkrampf (Tetanus), Keuchhusten (Pertussis Coqeluche), Kinderlämung (Poliomyelitis), Masern (Measles Rougeole), Pocken (Variola), Tuberkulose (Tuberculum), Hepatitis A und B, Meningokokken (Neisseria meningitidis), Tollwut (Rabis), Gelbfieber, Typhus (Typhus abdominalis)... Achten sollte man auch unbedingt auf die Immunitätsdauer einzelner Impfungen und diese gegebenenfalls aufzufrischen. Welche Impfungen dies im Einzelnen sind und für welche Gebiete diese empfohlen werden könnt ihr auf der Internetseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (http://www.impfen-info.de) entnehmen.




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